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Das Börsenwesen

Arten von Börsengeschäften

Arten des Handels mit Wertpapieren:

  1. außerhalb der Börse
    1. Tresen (Tafelgeschäfte)
    2. Telefon (u.a. Interbankenhandel)
  2. über die Börse/ an der Börse

 

Geschäftsarten:

  1. Kundengeschäfte èim Auftrag und für die Rechnung des Kunden
  2. Eigengeschäfte èfür eigene Rechnung
    1. Arbitragegeschäfte
      èAusnutzung interbörslicher  Kursunterschiede (zw. den Börsen)
    2. Kurspflege
      èKursregelung als Emissionsbank oder Mitglied eines Stützungskonsortiums
      èÜberwachung der Lock-up-Frist am Neuen Markt (6-monatige Sperrfrist zum Verkauf bei Altaktionären)
    3. Kapitalanlage
      èParken / Anlage disponibler Mittel
    4. Beteiligungspolitik
      Auf- und Abbau von Beteiligungen

Was ist eine Börse?

  1. Marktplatz (elektronischer Natur) wo Angebot und Nachfrage an Kapital ausgetauscht werden èPreis- / Kursfeststellung
  2. in ihren Merkmalen standardisierte, fungible Handelsgüter werden gehandelt
    Bedingung: Güter müssen eine gute Abwicklungs-/ Abschlußfungibilität besitzen èschnelle Umsatzgeschwindigkeit; keine Einzelverhandlungen nötig

 

Das Wort Börse stammt von der belgische Familie van der Beurse.

Man unterscheidet folgende Börsenarten:

 

Die Börse braucht, um existieren zu können:

  1. Liquidität
  2. Informations- und Kapitalaustausch (Umsatz)
    èhohe Investitionen in Informationstechnologien

Aufgaben der Börse:

Wichtig ist, dass der Austausch der Effekten nicht an der Börse stattfindet, sondern nur die Feststellung des Preises für das Geschäft hier geschieht.

Börsen in Deutschland

  1. Frankfurt als überregionale Börse (80% des Umsatzes)
  2. Regionalbörsen
    1. Stuttgart (Spezialisierung auf Optionsgeschäfte)
    2. Berlin (Privatanleger, Wiedereinführung des Freiverkehr)
    3. Bremen (Werften und Maschinenbau)
    4. Hamburg / Hannover
    5. München (Mittelstandsorientierung)
    6. Düsseldorf (Konzentration auf Privatanleger)

Die Regionalbörsen dienen vor allem Unternehmen, denen die Substanz zur Notierung an der Frankfurter Börse fehlt, bzw. nur regional tätigen Unternehmen. Des weiteren ist eine Spezialisierung auf den Privatkunden zu beobachten.


Börsenorganisation

Börsenorgane

Börsenangestellte

 

  Man kann die Börse somit als regulierten Marktplatz bezeichnen, wo Waren wie Wertpapiere, Edelmetalle, Öl oder andere Produkte gekauft und verkauft werden können. Damit ein geordneter Handel ermöglicht wird, müssen die Waren in Bezug auf Qualität und Quantität standardisiert sein. Es gibt verschiedene Börsen, die sich auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert haben. Besonders bekannt sind die Wertpapierbörsen, an denen mit Aktien, Fondsanteilen oder Anleihen gehandelt wird. Theoretisch kann jeder, der möchte, an der Börse handeln. Dafür wird lediglich ein Depot bei einer Bank oder einem Broker benötigt. Der Anleger kann sich von einem Broker oder Börsenmakler bei der Wahl der Waren, die gekauft beziehungsweise verkauft werden sollen, beraten lassen, sodass der Handel möglichst rentabel ist. Dieser wickelt die Aufträge seiner Kunden an der Börse stellvertretend ab und handelt nicht auf eigene Rechnung. Wenn man sich einen Broker suchen möchte, sollte man möglichst viele vorab vergleichen. Online Vergleichsportale können dabei ausgesprochen hilfreich sein. Da die meisten Aufträge an der Börse mittlerweile über das Internet getätigt werden, gibt es auch zahlreiche Online Broker wie beispielsweise GKFX. Dieser ist besonders gut für Anfänger geeignet, da er keine Mindesteinlage verlangt und Webinare für Anfänger anbietet. Grundsätzlich sollte man Broker vergleichen, um das passende Angebot zu finden. Der Preis für ein an der Börse gehandeltes Wertpapier oder eine andere Ware ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Damit die Börse funktioniert, gibt es verschiedene Börsenorgane und Angestellte sowie ein Regelwerk, an das sich jeder halten muss. Als Privatanleger ist man verpflichtet, auf alle Kapitalerträge, also auch Dividenden aus Aktiengeschäften, Abgeltungssteuer an die Finanzbehörden abzuführen. Veräußerungsgewinne fallen insbesondere bei Wertpapieren an, die erhebliche Preissteigerungen erfahren haben. Zwei Aufgaben hat die Börse: Marktfunktion und Bewertungsfunktion. Die an der Börse gelisteten Produkte müssen tatsächlich gekauft und verkauft werden – dies prüft die Handelsüberwachungsstelle. Die Bewertungsfunktion ist für die Wertpapierbörsen wichtig. Nach dem an der Börse festgestellten aktuellen Aktienkurs, dem Preis einer Aktie, kann der Marktwert einer Firma bestimmt werden. Der Börsenkurs ist weiter gefasst, hierbei handelt es sich um den festgestellten Preis eines gehandelten Wirtschafts- oder Finanzgutes. Für beide gilt: Ist der Verkaufskurs höher als der Kaufkurs, erzielt man einen Kursgewinn.